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Afrikanischer Rhythmus an Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule
Am 31. Oktober 2011 war es wieder soweit: der
ehemalige Professor für traditionell afrikanische Musik Morphius
Eurapson-Quaye ließ Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen
der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule den Rhythmus spüren. 137
Kinder ließen sich während der ersten beiden Unterrichtsstunden von
der Liebe zur Musik anstecken und klatschten und sangen gemeinsam im
Takt. Auch wenn viele sich zu Beginn nicht trauten, bei den ersten
Übungen mitzumachen, wich die anfängliche Scheu einer begeisterten
Beteiligung. Der erfahrene Leiter dieses Musikprojektes zeigte den
Schülerinnen und Schüler in seiner unverwechselbaren Art, wie
schnell es jedem gelingen kann, aus einzelnem rhythmischen Klatschen
ein kurzes Musikstück zusammenzustellen und wie einfach es ist,
sogar eine große Gruppe in kürzester Zeit wie einen Chor klingen zu
lassen. Besonderes Interesse zeigten die Kinder, als sie sich die
afrikanischen Trommeln nehmen und ihr geübtes Musikstück auf ihnen
gemeinsam spielen durften. Spätestens jetzt war auch der letzte
Zweifler von der Freude an der Musik angesteckt und die Turnhalle,
in der das ganze Spektakel stattfand, bebte unter den Klängen der
Trommeln und dem Sprechgesang der Schülergruppe.
Erneut Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule nutzte mit diesem
besonderen Unterrichtsvormittag nicht nur die außergewöhnlichen
Kenntnisse von Morphius Eurapson-Quaye im Bereich der Musik und im
Umgang mit größeren Schülergruppen, sondern unterstützte damit auch
seine Schule „Centre for Talent Expression“ in Winneba im
westafrikanischen Ghana. Dort haben bedürftige Jugendliche die
Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen und damit anschließend ihren
Lebensunterhalt zu bestreiten. Neben einem Beitrag, der von der
Schule für das Projekt gegeben wurde, kamen auch Spenden der
teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zusammen.

Maschmann ( 11/11) |