|
8b besucht St. Andreasberg/Harz mit anschließendem
Bahnabenteuer
Auch der Wettergott konnte die gute Laune der 8b
nicht verderben!
Am Montagmorgen (11.2.02) trafen wir uns am Kieler Hauptbahnhof
und starteten um 7.15 Uhr in Richtung Harz. In Bad Harzburg stiegen wir
in den Bus um, der uns nach St. Andreasberg brachte. Dort stand uns noch
ein anstrengender zwanzigminütiger Gepäckmarsch bevor. Im
Naturfreundehaus angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und packten die
Koffer aus. Schon kurze Zeit später, gingen wir in den Ort um die
Ausstellung im Naturparkhaus zu besuchen. Aufgrund eines Dauerregens
wurden wir auf dem Hin- und Rückweg pitschnass.
Am Dienstagvormittag marschierten wir zur Grube Samson, einem
alten Bergwerk, das sich in St. Andreasberg befindet. Dort hatten wir
eine Führung und anschließend konnten wir uns noch in einem kleinen
Bergwerksmuseum umsehen. Auf dem Rückweg haben wir beim Plus-Markt eine
kurze Pause eingelegt, diese war sicherlich für viele der Höhepunkt
des Tages.
Nachmittags führte uns eine junge Frau durch den Nationalpark Oberharz.
Während der Führung machten wir auch Spiele, die aber wohl eher für
Grundschüler geeignet waren.
Auf dieser Wanderung bekamen wir alle nasse Füße und zwei von uns
schlug es glatt um. Nach dem Abendessen hatten wir Feizeit, die mit
Kartenspielen, Tischtennis, Klönen usw. verbracht wurde. Am Mittwoch
fuhren wir nach Goslar, dort hatten wir eine interessante Stadtführung,
während der wir vieles zur Geschichte der Stadt erklärt bekamen.
Anschließend hatten wir Freizeit oder die Möglichkeit mit den Lehrern
die Kaiserpfalz zu besichtigen. Abends fand sich die Klasse im
Gemeinschaftsraum ein und wir hatten besonders beim Kartenspiel "
Schlafmütze" viel Spaß. Am Donnerstag fuhren wir um 10.00
Uhr früh mit dem Bus nach Braunlage zum Eislaufen. Auch diejenigen, die
vorher nicht Eis laufen konnten, hatten bald den Dreh heraus und fuhren
begeistert ihre Runden. Anschließend ging es völlig ausgepowert aber
mit guter Laune mit der Seilbahn auf den Wurmberg. Oben angekommen
genossen wir bei ausnahmsweise herrlichem Wetter die Aussicht ( Brocken
) . Da es aber sehr kalt und stürmisch war, machten wir uns bald wieder
auf den Weg zurück nach Braunlage. Den Abstieg bewältigten wir aber in
Form eines Fußmarsches. Weil der Donnerstagabend unser letzter Abend
war, haben wir einen Gruppenwettkampf veranstaltet. Alle Aufgaben hatten
mit der Klassenfahrt zu tun. Wir mussten Fragebögen beantworten, eine
Theaterszene überlegen und vorspielen, ein Lied umtexten und vortragen
und einen von uns verkleiden.
Am Freitag standen wir ziemlich früh auf, um die Zimmer aufzuräumen
und die Koffer zu packen und nach unten zu bringen. Nach dem Frühstück
ging es dann zur Bushaltestelle und von dort mit dem Bus nach Goslar.
Dort fingen die Probleme an. Unser Zug hatte ca. 40 Minuten Verspätung,
so dass wir den Anschlusszug in Hannover, in dem für uns Plätze
reserviert waren, verpassen würden. Der Bahnsteig füllte sich immer
mehr, und als der Zug kam, war er so voll, dass sechs Schüler unserer
Klasse dableiben und den nächsten Zug nehmen mussten, der zum Glück
nur fünf Minuten später kam. Über Handy hatten wir aber laufend
Kontakt zu den "Verlorenen ". In Hannover konnten wir sie dann
in Empfang nehmen. Der Anschlusszug hatte natürlich keine Reservierung
mehr, aber da Herr Braune einer netten Schaffnerin die ganze Geschichte
erzählte, konnten wir die restliche Fahrt bis Hamburg im 1.
Klasse-Abteil fortsetzen. In Kiel wurden wir alle irgendwie abgeholt.
Obwohl nicht alles so lief, wie geplant und wie wir uns das vorgestellt
hatten (eigentlich wollten wir ja Skilanglauf im Harz machen), hat uns
die Klassenfahrt sehr gut gefallen und sie hat die Klassengemeinschaft
gestärkt.
Auf diesem Wege noch ein großes Dankeschön und Lob an Frau Hess und
Herrn Braune.
Die 8b
|