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Die ersten 10 Jahre der Realschule in Raisdorf

Erstellt von Sigrid Schell
Wie alles begann...
4. März 1994
Die Gemeindevertretung erklärt ihre grundsätzliche Bereitschaft, zu Beginn des
Schuljahres 1995/96 einen Realschulzweig am Schulzentrum einzurichten.
Die Verwaltung wird beauftragt, die organisatorischen, finanziellen,
personellen und sachlichen Voraussetzungen zu prüfen, die für eine
Realisierung des Projektes die Grundlage sein können. Dies soll in ständigem
Kontakt mit dem Bildungsministerium und dem Schulamt des Kreises Plön
geschehen.
Als Ziel wird eine selbständige Realschule angestrebt.
11. Juli 1994
Die Gemeindevertretung beschließt, dass die Schularten Grundschule und
Hauptschule sowie die zu errichtende Realschule ab Schuljahr 1994/95 in einer
organisatorischen Verbindung eingerichtet werden.
Eine Beobachtungsphase von 6 Jahren ist vorzusehen. Danach ist über die
endgültige Organisationsform zu entscheiden.
Da die Gemeinde Raisdorf noch nicht als Stadtrandkern 2. Ordnung anerkannt
ist, übernimmt die Stadt Preetz bis auf weiteres die Schulträgerschaft, die
Gemeinde Raisdorf jedoch die Finanzierung.
Schuljahr 1994/1995

1. September 1994
Einschulung der ersten zwei 5. Klassen der Raisdorfer Realschule.
Die 42 Schüler und Schülerinnen werden in den Räumen der GHS untergebracht.
Die neuen Realschulklassen werden zunächst als Außenstelle der Preetzer
Realschule geführt.
Als Koordinator und Leiter der Außenstelle wird Gerhard Kreft eingesetzt.
Um alle benötigten Fächer abzudecken, wird weiterhin Sigrid Schell aus Preetz
abgeordnet, außerdem mit wenigen Stunden Herr Lütjohann. Herr Nickels kommt
aus Plön dazu.
Der Sport- und Musikunterricht wird durch Lehrkräfte der Grund- und
Hauptschule erteilt.
Im Austausch unterrichten Herr Nickels und Herr Lütjohann die entsprechende
Anzahl von Stunden in den Fächern Physik und Biologie in der Hauptschule.
September 1994
Einrichtung des ersten Förderkurses für Legastheniker.
5. Mai 1995
Die erste Schülerzeitung wird als Ergebnis einer Projektwoche bei einem Tag
der offenen Tür verkauft.
15. – 19 Mai 1995
Erste Verkehrserziehungswoche. Von jetzt an findet in jedem Schuljahr eine
Woche der Verkehrserziehung für alle Klassenstufen statt.
Schuljahr 1995/1996

14. August 1995
Einschulungsfeier zwei weiterer fünfter Klassen.
4. November 1995
Offizieller Baubeginn des neuen Schulgebäudes für die Realschule.
Die „Tonne“ kostete 6,5 Millionen DM.
14. Dezember 1995
Grundsteinlegung der neuen Realschule.
Bürgermeister Klaus Schade deponiert den obligatorischen Metallbehälter mit
den Dokumenten und Münzen in eine vorbereitete Lücke, die danach zugemauert
wird.
17. Januar 1996
Kirsten Boie ist Gast in unserer Schule. Die erste Autorenlesung, der viele
weitere mit bekannten Jugendbuchautoren folgen.
9. Mai 1996
Richtfest des Neubaus der Realschule, der pünktlich zum Schuljahresbeginn
fertig sein soll.
14. Mai 1996
Nach einem Beschluss des Schulelternbeirats der Theodor-Heuss-Schule vom
27.3.96,einen eigenen Elternbeirat für die Außenstelle Raisdorf einzurichten,
findet nunmehr die konstituierende Sitzung statt.
Zur Vorsitzenden des Schulelternbeirats der Außenstelle Raisdorf wird Frau
Gerth (5a) gewählt.
17. Juni 1996
Beschluss der Gemeinde bezüglich der Eigenständigkeit der Realschule, keine
organisatorische Verbindung mit der Hauptschule mehr.
Schuljahr 1996/1997

1. Aug. 1996 :
Zwei sechste und zwei siebente Klassen beziehen ihre neuen Klassenräume.
Im Rahmen einer kleinen Feier erfolgt die symbolische Schlüsselübergabe an den
Bürgermeister
Herrn Schade, und an den Außenstellenleiter der Realschule, Herrn Kreft.
6. August 1996
Zwei 5. Klassen werden eingeschult.
19. September 1996
Einweihung des neuen Gebäudes, das nach Beschluss des Lehrerkollegiums
rauchfrei bleiben soll.
22. November 1996
1. Klassensprecherversammlung: Zur Vorsitzenden wird Jessica Stullich (7b),
zur Vertreterin Songül Ozdemir (6b) gewählt.
16. März 1997
Einbruch in den Computer Raum. Alle PCs, ein Drucker und ein Mobiltelefon
werden gestohlen.
13.Mai 1997 Erste Lehrer-Eltern-Konferenz
Schuljahr 1997/1998

6. August 1997
Da 65 Anmeldungen für die Klassenstufe 5 vorliegen, werden in diesem Schuljahr
erstmals drei 5. Klassen eingerichtet .
Somit besuchen jetzt 205 Schüler in 9 Klassen der Klassenstufen 5-8 die
Realschule.
1. Sept. 1997
Nach der Ausbildung durch die Polizei nehmen Schüler der 8. Klassen nunmehr am
Schülerlotsendienst teil.
R8a, R8b und H8 versehen diesen Dienst im 3-wöchigen Turnus.
30. September 1997
S-E-L-K -->Schüler Eltern Lehrer Konferenz
17. November 1997
Die Landtagsabgeordnete Sabine Schröder besucht unsere Schule.
In einem Gespräch mit Schulrat, Außenstellenleiter, Rektor, Personalrat,
Eltern und Schülern teilt sie mit, dass Raisdorf Anfang des Jahres 1998
Stadtrandkern 2. Ordnung werden soll. Damit werden die Voraussetzungen dafür
gegeben sein, dass die Realschule eigenständig wird.
15. April 1998
Ab sofort wird der Müll an unserer Schule getrennt
Schuljahr 1998/1999

Vom Schuljahr 1998/99 an ist die Realschule in Raisdorf
eigenständig!
Voraussetzung dafür war, dass die Gemeinde Raisdorf in den Status eines
Stadtrandkerns zweiter Ordnung erhoben wurde. Dies geschah Anfang des Jahres,
und somit konnte Raisdorf Schulträger einer Realschule werden.
Klassen und Schülerzahlen:
Im Schuljahr 1998/99 gibt es an der Schule 12 Klassen der Jahrgangsstufen 5-9.
Die Stufen 5, 7 und 8 sind zweizügig, die Stufen 6 und 9 sind bereits
dreizügig. Damit sind bereits alle Klassenräume im Schulgebäude belegt, und
man muss sich Gedanken darüber machen, wo man die zwei zusätzlichen Klassen im
nächsten Schuljahr unterbringen wird.
12. August 1998
Dienstantritt der ersten Schulsekretärin, Frau Sendzik.
20. Aug. 1998
Im Rahmen einer kleinen Feier wird dem bisherigen Außenstellenleiter, Gerhard
Kreft, von Herrn Schulrat Redeski die Ernennungsurkunde zum Realschulrektor
überreicht.
4. September 1998
Independence Day – Die Schule wird selbstständig. Aus diesem Anlass finde ein
gelungenes Schulfest statt.
23. September 1998
Wahl der ersten Schülersprecher Jessica Stullich und Bastian Möller.
Wahl des ersten Verbindungslehrers, Dr. Otzen.
1.Oktober 1998
Konstituierende Sitzung des Schulelternbeirat. Vorsitzende wird Frau Gerth.
5. November 1998
Konstituierende Sitzung der Schulkonferenz .
11. November
Erste Personalratswahl: Sigrid Schell wird Personalobfrau.
16. Februar 1999
Eine dreistündige Live- Sendung während der Schulfernsehwoche im Offenen Kanal
Kiel OKK. Leitung: Frau Gall.
Schuljahr 1999/2000

Der Aufbau der Realschule ist jetzt abgeschlossen. Sie
beherbergt insgesamt 322 Schüler der
Klassenstufen 5-10.
In diesem Schuljahr sind die Klassenstufen 5, 7, und 10 dreizügig, die
Klassenstufen 6, 8 und 9 zweizügig.
Darum wurden rechtzeitig zum Schulbeginn auf dem unteren Schulhof zwei
Container mit jeweils zwei Klassenräumen aufgestellt.
Die drei 7. Klassen der Realschule und eine 6. Klasse der Hauptschule ziehen
dort mit Schuljahrsbeginn ein.
15. Februar 2000
21/2 Stunden Schulfernsehwoche im OKK (Offener Kanal Kiel) mit Frau Gall
1. März 2000
Die Schule hat ab sofort eine Homepage.
18. März 2000
Die Schulband ,,Sixteen Strings“ wird gegründet
18. Mai 2000
Christina Röwe, die erste an dieser Schule ausgebildete Lehrkraft, besteht ihr
zweites Staatsexamen mit Auszeichnung.
20.-30 Juni 2000
1. Abschlussprüfungen. 58 Schüler bestehen die Prüfung
30. Juni 2000
Schulkonferenz beschließt die Einführung eines Sanitätsdienstes
Schuljahr 2000/2001

Der Trend zur 2 ½ -Zügigkeit setzt sich fort, denn die 6.
und die 8. Klassen sind dreizügig, die 5., 7. , 9. und 10. Klassen sind
zweizügig. d.h. seit Bestehen der Schule bringt jeder zweite Jahrgang
Schülerzahlen, die drei Klassen erfordern.
Es herrscht weiterhin Platzmangel, die drei sechsten Klassen sind in den
Containern untergebracht, Fach- und Gruppenräume im Hauptgebäude sind mehrfach
genutzt.
Mittlerweile sind jedoch die Mitglieder des Gemeinderats auf die beengte
Raumsituation aufmerksam geworden
16. Oktober 2000.
In der Sitzung der Gemeindevertretung wird der einstimmige Beschluss gefasst,
die Realschule durch einen Anbau zu erweitern. Wegen der zu erwartenden Kosten
soll der Anbau dem dringendsten Platzbedarf entsprechen: er soll drei
Klassenräume, zwei Fachräume und ein Lehrerzimmer enthalten. Nach Möglichkeit
soll auch ein SV-Raum im Anbau enthalten sein.
26. Oktober 2000
In Ausgabe Nr. 12 des Nachrichtenblattes erscheint folgende Meldung:
Die Aufbauphase der Realschule Raisdorf i.E. ist mit dem Durchlaufen der
Klassenstufe 10 zum Schuljahreswechsel 1999/2000 abgeschlossen. Damit entfällt
ab 1. August 2000 der Zusatz „i.E.“
1. Dezember 2000
Rainer Lembke wird vom Bildungsministerium mit der „Wahrnehmung der Aufgaben
des ständigen Vertreters des Schulleiters“ beauftragt .
Schuljahr 2001/2002

Wegen der Raumnot und der hohen Schülerzahl in den Klassen
9 und 10 (160 ), müssen in diesem Schuljahr auch Stunden auf den Nachmittag
gelegt werden.. Von den 23 Wahlpflichtkursen finden acht am Montag, Dienstag
und Mittwoch jeweils von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr, ein Kurs von 16.00 Uhr bis
17.30 Uhr statt.
Auch Russisch als 1. Fremdsprache wird am Nachmittag unterrichtet.
1. Februar 2002
Herr Lemke wird zum Konrektor ernannt.
22. April 2002
Die Gemeindevertretung beschließt aus Kostengründen eine “Kompaktlösung“ für
den Anbau
der Realschule, d.h. das bestehende Gebäude wird nach hinten verlängert.
02. Mai 2002
Unsere Floorball-Mannschaft wird Landesmeister.
14. Mai 2002
Die Schulkonferenz verabschiedet das Schulprogramm der Realschule Raisdorf.
18. Mai 2002
Unser Floorball-Team wird vierter beim Deutschland-Schülercup in Leipzig.
Schuljahr 2002/2003

Extreme Raumnot: Es sind 12 Klassen im Gebäude der
Realschule, 3 Klassen im Schulcontainer und eine Klasse im VHS-Trakt
21. September 2002
Öffentliche Ausschreibung der Erweiterung der Realschule in der KN.
16. Dezember 2002
Beginn der Erdarbeiten für den Anbau
3. Februar 2003
Die Gemeindevertretung beschließt die Neugestaltung des Schulhofes sowie des
Sportplatzes. Die Kosten betragen ca. 190 000 €. Umgehend wird mit der
Vorbereitung begonnen: die Pappeln an der Straße Zum See müssen weichen, da
der neue Sportplatz bis zur Straße geht.
26. März 2003
Die Schulkonferenz wählt aus verschiedenen Namensvorschlägen den Namen
Albert-Schweitzer-Realschule aus.
21. Juni 2003
Die Gemeindevertretung stimmt dem Vorschlag der Schulkonferenz zu, die
Realschule ,,Albert-Schweitzer-Realschule“ zu nennen.
Schuljahr 2003/2004

11. August 2003
Der Anbau wurde zu Schulbeginn nicht fertig. Extreme Raumnot, es gibt sogar
eine „Wanderklasse“.
27.-29 Oktober 2003
Themenwoche Albert Schweitzer.
30. Oktober 2003
Feierliche Einweihung des Anbaus und offizielle Namensgebung.
Ein Lernbüro wird eingerichtet: Ältere Schüler geben jüngeren Schülern
Nachhilfe. Betreuung durch Lehrkräfte.
16. Dezember 2003
Streitschlichter werden ausgebildet und bieten regelmäßig Sprechstunden an.
27.Februar- 4 März 2004
1. Schüleraustausch mit Polen 17 Schüler kommen aus Krakau .
7. März 2004
Die SK stimmt der Aufnahme der ASR in das IZZB (Investitionsprogramm zur
Bildung und Betreuung) zu. Damit ergeht ein Antrag an die Gemeindevertretung,
dem Ausbau der ASR zur Ganztagsschule zuzustimmen und die entsprechenden
Mittel für den Ausbau zu beantragen.
15.-22. Mai 2004
Eine Gruppe von Schülern macht einen Gegenbesuch in Krakau.
Schuljahr 2004/2005

29./30.10 2004 10jähriges Jubiläum der ASR.
S. Schell

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